Jahresheizkostenabrechnung

Jahresheizkostenabrechnung, HeizkostenabrechnungDie Jahresheizkostenabrechnung, die jährlich durchgeführt wird, beinhaltet nicht nur die Brennstoffkosten, sondern auch Kapitalgebundene Kosten, betriebsgebundene Kosten und verbrauchsgebundene Kosten. Kapitalgebundene Kosten sind Investitionskosten und Instandsetzungskosten. Betriebsgebundene Kosten sind Wartungskosten, Schornsteinfegergebühr und Abrechnungskosten. Verbrauchsgebundene Kosten sind Brennstoffkosten und Stromkosten für die Inbetriebnahme (Hilfsenergiekosten).




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Jahresheizkostenabrechnung im Überblick

In der Jahresheizkostenabrechnung werden alle Kosten aufgeführt, die im Laufe eines vorher bestimmten Abrechnungszeitraums beim Betrieb einer Heizungsanlage angefallen sind. Sie ist sowohl für Hausbesitzer als auch für Verwalter von Mieteinheiten ein wichtiges Instrument der Kostenkontrolle. Angefertigt wird sie normalerweise für einen Abrechnungszeitraum von zwölf Monaten. Der Zeitraum ist in der Abrechnung genau zu bezeichnen, es kann sich entweder um ein Kalenderjahr handeln, also vom 1.1. bis zum 31.12. eines Jahres, oder das Anfangsdatum wird nach anderen Kriterien gewählt. Meist ist das dann der Beginn der Heizperiode.



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Brennstoffkosten als Entscheidungskriterium

Zur Jahresheizkostenabrechnung gehören kapitalgebundene Kosten wie Investitions- oder Instandsetzungskosten, betriebsgebundene Kosten (dazu zählen die Kosten der Abrechnung selbst sowie die Schornsteinfegergebühren und die Wartungskosten) und verbrauchsgebundene Kosten.
Die Brennstoffkosten zählen in der Jahresheizkostenabrechnung zu den verbrauchsgebundenen Kosten und sind in dieser Gruppe der größte Kostenfaktor. Die Entscheidung für ein Heizungssystem ist auch die Entscheidung darüber, ob künftig mit Kohle, Öl, Gas, Holz(-Pellets), oder doch lieber mit Sonnenenergie etc. geheizt werden soll. Dabei spielen neben den finanziellen Gesichtspunkten zunehmend auch ökologische eine Rolle.
 


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Heizsysteme vergleichen

Die Jahresheizkostenabrechnung ermöglicht es, anhand der vorliegenden Abrechnungsdaten, die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Heizungssysteme sinnvoll miteinander zu vergleichen. Mit ihrer Hilfe lässt sich auch herausfinden, im wievielten Betriebsjahr sich eine Heizungsart im Vergleich zu einer anderen als günstiger erweisen könnte. Dabei ist aber zu beachten, dass Berechnungen für die Zukunft immer Schätzungen sind. Es wird von bestimmten Beträgen – wie dem Preis für die Brennstoffe, den Kosten für die Instandhaltung und Reparatur usw. – ausgegangen. Diese werden auf Grundlage der bisherigen Daten errechnet, können sich jedoch in der Zukunft auch anders entwickeln. Vor allem bei den Heizmitteln konnten in den vergangenen Jahren deutliche Schwankungen in den einzelnen Brennstoffarten festgestellt werden.